Oh Gott – meine Nerven!! Johanniskraut im BGM

Gerade komme ich vom Spaziergang zurück und ganz spontan habe ich Johanniskraut gesammelt. Immer im Juni bezaubern mich die gelben Sternchen am Straßenrand und ich lasse es mir nicht nehmen, mein eigenes Johanniskrautöl anzusetzen.

Johanniskraut im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Schon seit Jahrtausenden wird das Johanniskraut als Heilpflanze und Naturarznei eingesetzt. Nach einer Legende soll das Blut des Märtyrers „Johannes der Täufer“ auf die Pflanze getropft sein und ihr den Namen gegeben haben. Egal, Fakt ist, dass dem Kraut so viele positive Eigenschaften zugeschrieben werden, dass es vielfältig zum Einsatz kommen kann. Auch im Job, zum Beispiel in der betrieblichen Apotheke als „Hausmittel“.

Wirkungen und Nebenwirkungen

Paracelus empfahl das Johanniskraut gegen Depressionen, denn es beruhigt die Nerven und schafft inneren Frieden. Johanniskraut ist krampflösend und wirkt antiseptisch. Darüber hinaus hilft das Öl schmerzstillend bei Gicht, Rheuma, Arthritis und Hexenschuss. Außerdem beschleunigt es Heilungsprozesse, hilft bei Blutergüssen und Quetschungen. Weiterhin beruhigt Johanniskrautöl trockene und juckende Haut.  Für „Gesunde“ ist es aber auch wunderbar anwendbar, denn es fördert den Schlaf und bringt schöne Träume.

Und das alles (fast) ohne Nebenwirkungen!

Mir ist nur zwei Anmerkungen zu Problemen bekannt: Da Johanniskraut die Wirkung anderer Medikamente offensichtlich abschwächen kann, sollte man es nicht mit anderen Medikamenten kombinieren.

Außerdem macht Johanniskraut lichtempfindlich. Daher sollte man bei Tee- oder Ölkuren auf Sonnenbäder verzichten.

Johanniskrautöl in der betribelichen GesundheitsförderungJohanniskraut verarbeiten

Johanniskraut kann von Juni bis September geerndet werden. Verwendung finden das blühende Kraut und vor allem die Blüten. Ich sammle nur die Blüten, weil ich mir mit dem Kraut nicht sicher bin. Ich nutze vor allem das Johanniskrautöl, direkt vor dem Schlafen oder einfach zwischendurch, wenn ich mir einmal etwas Gutes tun will.

Rezepte für das betriebliche Gesundheitsmanagement

Johanniskrautöl

Zutaten:
100 g frische Johanniskrautblüten, 1/2L kaltgepresstes Olivenöl

Zubereitung:
Die Blüten mit dem Öl in ein Gefäss geben Gut verschliessen und an einem warmen, lichten (aber nicht zu sonnigen) Ort 5-8 Wochen stehen lassen. Immer wieder kräftig durchschütteln. Es ist ein Naturschauspiel, wie das Öl immer roter wird. Deshalb heißt das Johanniskrautöl auch Rotöl.
Nach 5-8 Wochen das Öl durch einen Sieb gießen und die Kräuter gut auspresssen. In braunen Flaschen kühl und dunkel lagern

Das Öl hält sich bis zu zwei Jahren, aber wahrscheinlich brauchst Du es sowieso früher auf, und startest im nächsten Jahr die nächste Produktion 😉

Johannikrauttee

Zutaten:
Zwei gehäufte Teelöffel frisches oder getrocknetes Johanniskraut, 1/4l kaltes Wasser

Zubereitung:
Wasser mit Johanniskraut zum Kochen bringen, etwa 15-20min ziehen lassen, dann durch einen Sieb abseihen. Vor den Mahlzeiten eine Tasse Tee warm und langsam trinken. Das hilft dem Magen und macht fröhlich. Allerdings sollte diese Kur maximal 6 Wochen durchgeführt werden.

Johanniskraut im Gesundheitsmanagement: Bei Unsicherheit den Arzt befragen

Natürlich stellt dieser Blogbeitrag keinen Anspruch auf medizinisch-wissenschaftliche Rechts-Gültigkeit. Für mich ist Johanniskraut ein Naturheilmittel, das als Hausmittel Verwendung findet.
Wenn Du Dir unsicher bist, oder Dich medizinisch absichern möchtest, konsultiere bitte einen Arzt oder Apotheker.

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